Der Alpenplan

Folgende Sätze stehen im Koalitionsvertrag von CSU und FW:

„Der bayerische Alpenraum ist ein Aushängeschild unseres Landes und ein einmaliger Natur- und Lebensraum. Wir wollen ihn schützen und besonders sensibel weiterentwickeln. Die Änderungen im Alpenplan werden wir rückgängig machen.“

Jetzt warten wir auf die Umsetzung!

Wir danken den CIPRA-Verbänden, mit denen wir in der Causa Riedberger Horn und Alpenplan zusammen gearbeitet haben!

Der Hambacher Forst

Das derzeit wohl bekannteste deutsche Waldgebiet ist der sogenannte Hambacher Forst. Vor einigen Jahrzehnten umfasste der recht naturnahe Eichen-Hainbuchenwald noch eine Fläche von 4.000 Hektar. Seit der Eiszeit ist das Gebiet bewaldet und auch darum handelt es sich hierbei um ein ökologisch und historisch sehr seltenes und damit wertvolles Waldstück. Im Tiefland finden wir nur noch selten naturnahe Laubmischwälder, die eine so lange Habitat-Tradition haben. Wenngleich der Wald schon immer auch der Bevölkerung als Rohstoffquelle diente, wurden viele Aspekte von Naturwäldern bis heute erhalten. Die ältesten Bäume sind demnach schon etwa 350 Jahre alt, was in Deutschland eine große Seltenheit ist. Der Energiekonzern RWE will den Rest des Waldes in Kürze vollständig zerstören, um die etwa 300 Meter tief darunterliegende Braunkohle abzubauen. Dagegen hat sich ein breites Bündnis von Waldschützern, Umweltverbänden, Klimaschutzinitiativen und BürgerInnen formiert. Seit Jahren ist der Wald von AktivistInnen besetzt, die Barrikaden errichtet haben und auf Baumhäusern wohnen, um die Fällung der Bäume zu verhindern. Inzwischen wurde der Wald weitgehend geräumt und RWE bereitet die Rodung vor. Dabei ist fraglich, inwieweit diese Waldzerstörung überhaupt „erforderlich“ ist: aktuelles.waldarchiv.de

Die Rodung wurde vorerst durch eine Klage des BUND per Gericht gestoppt.

Elektroauto - Der große Irrtum

Chronologie von 2008 bis heute und Lexikon mit 100 Stichwörtern http://www.irrtum-elektroauto.de

Riedberger Horn gerettet und der Alpenplan wohl auch ...

Folgende Sätze stehen im Koalitionsvertrag von CSU und FW:

„Der bayerische Alpenraum ist ein Aushängeschild unseres Landes und ein einmaliger Natur- und Lebensraum. Wir wollen ihn schützen und besonders sensibel weiterentwickeln. Die Änderungen im Alpenplan werden wir rückgängig machen.“

Wir danken den CIPRA-Verbänden, mit denen wir in der Causa Riedberger Horn und Alpenplan zusammen gearbeitet haben!

Was bisher geschah:

Am 6.4.2018 hatte der bayerische Ministerpräsident Söder in Anwesenheit der Bürgermeister von Balderschwang und Obermaiselstein den Bau der Skischaukel am Riedberger Horn zurückgenommen - für „10 Jahre wird nicht gebaut“.

Ein Erfolg!

Aber er lässt viele Fragen offen. Der Alpenplan ist damit nicht gerettet. Deshalb halten der Bund Naturschutz und der Landesbund für Vogelschutz LBV an ihrer Klage fest.

siehe unten: Die Causa Riedberger Horn


Der 5. Deutsche Alpenpreis

Die internationale Alpenschutzkommission CIPRA Deutschland hat am 24.11.2017 zusammen mit ihren Mitgliedsverbänden den 5. Alpenpreis an Sylvia Hamberger und Dr. Wolfgang Zängl (Geselllschaft für ökologische Forschung) verliehen. Pressemitteilung

Die CIPRA verleiht den Deutschen Alpenpreis 2017

Laudatio Prof. Dr. Dominik Siegrist

Rede von Sylvia Hamberger

Rede von Wolfgang Zängl

Die Causa Riedberger Horn - GERETTET - für 10 Jahre? - aber wie geht es weiter mit dem Alpenplan ??

Am 6.4.2018 hat der neue bayerische Ministerpräsident Söder in Anwesenheit der Bürgermeister von Balderschwang und Obermaiselstein den Bau der Skischaukel am Riedberger Horn zurückgenommen - für „10 Jahre wird nicht gebaut“. Ein Erfolg! Aber er lässt viele Fragen offen. Bund Naturschutz und LBV halten an ihrer Klage fest, denn der Alpenplan ist damit ja noch nicht gerettet.

BN-PM: Rettung für das Riedberger Horn

BN: Klage gegen Änderung des Alpenplans

DAV-Presse: Keine Neuerschließung am Riedberger Horn

Zur Chronik:

Rettet das Riedberger Horn

Die Gemeinden Balderschwang und Obermaiselstein planen einen Zusammenschluss ihrer Skigebiete mit einer neuen Seilbahn und einer neuen Piste am Riedberger Horn. Dies wäre die erste Erschließungsmaßnahme in der Ruhezone C des bayerischen Alpenplans. Die Naturschutzverbände befürchten nicht nur die Zerstörung eines wunderschönen Skitouren- und Wanderberg mit einem außergewöhnlichen Birkhuhnvorkommen, sondern auch einen Präzedenzfall für den ganzen Bayerischen Alpenraum.

Presseinformation von CIPRA-Deutschland vom 28.03.2017: Alpenplan: Bayerisches Kabinett übergeht das Votum der Verbände und der bayerischen Bürger gegen die Änderung des Alpenplan

Stellungnahme der CIPRA-Verbände zur geplanten Änderung des Landesentwicklungsplans: CIPRA-Schreiben vom 21.03.2017 an das Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Was ist der Alpenplan: http://www.vzsb.de/media/docs/Goppel_VzSB_JB_2011-2012_40_Jahre_bayerischer_Alpenplan.pdf

Rechtsgutachten belegt die Unwirksamkeit der Gemeinderatsbeschlüsse zur Skierschließung am Riedberger Horn

Der aktuelle Konflikt um die Seilbahnverbindung zwischen Balderschwang und dem zu Obermaiselstein gehörenden Skigebiet Grasgehren hat seinen Ausgangspunkt in einem Beschluss der Gemeinderäte vom Ende 2014. Dem damaligen Beschluss zur Aufstellung eines Teilflächennutzungsplans für das Riedberger Horn folgte Anfang 2015 der Antrag auf Zielabweichung vom Landesentwicklungsplan. Nachdem dieses Verfahren faktisch gescheitert ist, forderte die Bayerische Staatsregierung die Gemeinden zu einem Ratsbegehren auf: Ziel ist die Änderung des Alpenplans am Riedberger Horn. Die Bürger der Gemeinden sollten die Verantwortung übernehmen und die Beschlüsse der Gemeinderäte aus dem Jahr 2014 bestätigen. Über die Rechtswirksamkeit der Beschlüsse des Gemeinderats bestehen inzwischen berechtigte Zweifel. Im Pressegespräch stellt CIPRA Deutschland gemeinsam mit dem renommierten Rechtsprofessors Gerrit Manssen und Vertretern aus den Mitgliedsorganisationen von CIPRA Deutschland das Rechtsgutachten zur Befangenheit der Gemeinderäte von Obermaiselstein und Balderschwang vor.

zur Pressemitteilung vom 23.01.2017

zum Gutachten von Prof. Dr. Gerrit Manssen

ARCHIV

Der gekaufte Winter

Die Studie „Der gekaufte Winter“ beschreibt anhand von Dokumenten, Daten und Beispielen, wie der Industriekomplex „Kunstschnee“ funktioniert, wer zahlt und wer verdient. Das Ausmaß der künstlichen Beschneiung in den Alpen, der Energie- und Wasserverbrauch werden mit neuen Fakten belegt. Ein Kapitel widmet sich dem Ausbau mit Beschneiung in bayerischen Skigebieten.

Eine Bilanz der künstlichen Beschneiung in den Alpen Der gekaufte Winter

Das System des Homo industrialis

Unsere Themen-Website: http://www.homo-industrialis.de

Nolympia

4:0 abgewählt wurde die Bewerbung für Olympische Winterspiele „München 2022“ am 10.11.2013

Die Webseite bleibt natürlich am Netz und wird weitergeführt.
www.Nolympia.de

Elektro-Autos: Auch 2009 Nein Danke!

Bereits im Jahr 1992 veröffentlichte ich Elektro-Autos: Nein danke! – Eine kritische Dokumentation. Nun, im Jahr 2009, wird eine ähnliche Diskussion mit ähnlichen Akteuren geführt: nämlich a) Politikern, die angesichts der Klimaerwärmung rasch (falsche) Aktivitäten vorweisen wollen; b) der Lobby, bestehend aus Stromindustrie, Autoindustrie und diversen anderen Akteuren und c) einem Publikum, das nach wie vor wenig Informationen über die physikalischen Probleme und die ökologischen Hintergründe hat. Dabei ist das meiste seit Langem bekannt, und die technischen Konstanten wie Akkugewicht und Akkukapazitäten, Reichweite etc. sind nach wie vor weitgehend dieselben wie 1992 und bereiten weiterhin ungelöste Probleme. ... weiter

Wolfgang Zängl:
Elektro-Autos: Nein Danke! Eine kritische Dokumentation - 1992
Elektro-Autos: Auch 2009 Nein Danke!

Informationen zur sogenannten Energiesparlampe

In der Öffentlichkeit wird zur Zeit viel über das Verbot der Glühbirne und die vermeintlichen Vorteile der Energiesparlampe berichtet. Leider sind diese Beiträge oft sehr einseitig und fast identisch. Deshalb sind hier als „Gegenöffentlichkeit“ einige qualifizierte Informationsquellen zur Problematik der Energiesparlampen aufgelistet, die eine andere Sichtweise vorstellen. Besonders möchte ich auf die Beiträge des Baubiologen Wolfgang Maes und des Arztes Alexander Wunsch hinweisen (siehe Link-Liste). Für Ergänzungen sind wir dankbar. Ich habe noch vier Punkte zusammengestellt, die mir thematisch wichtig erscheinen. ... weiter

Wolfgang Zängl: energiesparlampe.pdf

Was heisst hier Innovation? Kritische Betrachtung über die Alpen hinaus

von Wolfgang Zängl

Vortrag, gehalten anlässlich der Alpenwoche „neues Denken – Neues denken in den Alpen, 11. Juni 2008, Argentière- La-Bessée, Frankreich) ... weiter

Wolfgang Zängl:was_heisst_hier_innovation.pdf